|
A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z Fahrenheit Ist die anglo-amerikanische Temperatur-Norm, z.B. 275°F. Umrechnung:(Grad Celsius * 1,8) + 32 = Grad Fahrenheit bzw. (Grad Fahrenheit - 32) / 1,8 = Grad Celsius z.B. 135°C = 275°F Hier unser Online-Einheiten-Umrechner: http://www.polyclaykunst.de/pc-math-umrechner.html siehe auch Härten. Nach oben Falzbein (engl. Bone Folder) Ein nützliches Werkzeug um z.B. Fugen zu verstreichen oder Folien oder Bilder gut anzudrücken und vieles mehr. Nach oben Färben (engl. dying) Nach oben Farbe (amerik. color; brit. colour) Nach oben Farben (engl. Paints) Können in den Clay gemischt werden, um ihn einzufärben. Sie können auf rohen oder gehärteten Clay getupft oder gepinselt werden, entweder ganz oder teilweise, um Akzente zu setzen. Sie können zum Stempeln und für den Siebdruck benutzt werden und auch in flüssigen Clay oder Lack gemischt werden. Mit ihnen kann man Teile antikisieren. Man kann pulverförmige Farben, flüssige Farben und Farbstifte ( Lackstifte, Filzstifte, Buntstifte) verwenden. Da nicht alle Farben sich mit dem Clay vertragen, sollte vorher getestet werden. Nach oben Farblehre Farben unterscheidet man nach Sättigung (im engl. Intensity), Farbton (engl. Hue) und Helligkeit (im engl. Brightness/Lightness oder Value). Grundfarben zum Mischen beim Clay sind, wie auch beim Farbdrucker, Cyan (Türkis), Magenta (Purpur) und Gelb. Es wird subtraktiv gemischt: Cyan + Magenta = Blau; Cyan + Gelb = Grün; Magenta + Gelb = Rot. Bei Zugabe von Schwarz nimmt die Helligkeit ab, die Farben werden dunkler aber auch weniger gesättigt. Bei Zugabe von Weiß nimmt die Helligkeit zu und die Sättigung ab. Bei Zugabe von Transparent bzw. Tranlucent nimmt die Sättigung zu, die Farben werden intensiver, satter. Bei Zugabe der Komplementärfarbe (Magenta-Grün; Gelb-Blau; Cyan-Rot) nimmt die Sättigung ab. Besonders stark ist der Kontrast, wenn man in einem Werkstück Komplementärfarben (s.o. und auch die Komplementärfarben der additiven Farbmischung Lila-Gelb; Rot-Grün; Blau-Orange) oder die Kombination Schwarz-Weiß miteinander verwendet. Ein schwarzer Hintergrund oder Umrandung bringt Farben stärker zum Leuchten. Nach oben Farbveränderungen (siehe Verfärbungen) Nach oben Faux's Frz. "Faux" = falsch, Fälschung. Damit sind hier Imitationen von anderen Materialien gemeint. Mit Clay kann man so gut wie alles nachbilden: Edelsteine wie Achat, Bernstein, Jade, Türkis, Malachit…., Stahl, Holz, Schiefer, Glas, Emaille … Nach oben Feilen (engl. Files, z.B. auch Bead Reamer) Mit ihnen kann man Kanten und Oberflächen grob in Form bringen vor dem Schleifen. Und dünne, Nadelförmige Feilen können benutzt werden, um Bohrlöcher zu vergrößern. Nach oben FEPA Europäischer Standard bei Schleifpapier mit einem "P" vor der Körnungsangabe. Die Körnungsangabe bezeichnet gröberes Papier als die vergleichbare Angabe beim amerik. CAMI-Standard. z.B. ein P800 entspricht nur etwa einem CAMI 400. Man muss also bei den Angaben aus amerikanischen Anleitungen ein entsprechend höheres FEPA‑Schleifpapier nehmen. Eine Übersicht findet sich unter dem Stichwort Schleifpapier. Nach oben Files (dt. Feilen ) Nach oben Filigree (dt. Filigranarbeit) Lat. „filum“ = Faden und „granum“ = Korn. Ursprünglich aus Silber- oder Gold-Draht (meist gekerbt oder gekordelt) erstellte Schmuckstücke. Hier werden Clay-Stränge mit dem Extruder hergestellt und dann flach zu Mustern gelegt und ggf. noch eingekerbt. Die häufigsten Muster dabei sind Spiralen und Kreise. Beispiel: http://www.polymerclaycentral.com Nach oben Fimo Ist eine deutsche Clay-Sorte der Firma STAEDTLER Mars GmbH & Co. KG (bis Anfang 2010 noch Produkt der Firma Eberhard Faber). Fimo ist die erste Clay-Sorte überhaupt und wurde von einer deutschen Puppenmacherin entwickelt. Es gibt sie als Fimo classic und Fimo soft, die sich in ihrer Härte und ihren Farben (jeweils leicht unterschiedliche 24 gängige Farben) unterscheiden. Fimo classic ist etwas härter und deshalb besser geeignet um Canes herzustellen. Daneben gibt es auch Fimo Effect mit 24 Sonderfarben: steinoptik, transparent, perlglanz, tagleuchtend,
nachtleuchtend, Metallicfarben, Glitterfarben und das flüssige Fimo Liquid. Nach oben Fimo Liquid Durchscheinender flüssiger Clay von STAEDTLER, der nach dem Härten klar wird. Dieser dickflüssige Clay wird auch als "Deko Gel" bezeichnet. Kann mit Clay Softener verdünnt werden. Ist zum Verkleben von Clay mit Clay oder mit anderen Materialien geeignet. Kann mit Farben eingefärbt werden. Nach dem Härten bleibt die Oberfläche leicht gelartig. Nach oben Findings (Furnituren) Darunter fallen Verschlüsse und anderes Schmuckzubehör (Ketten- und Armband-Verschlüsse, aber auch Broschennadeln, Haken und Ösen, Ohrhaken, Ohrstecker.....). Nach oben Fingerabdrücke (engl. Fingerprints) Bei der Arbeit mit Clay überträgt man unweigerlich Fingerabdrücke auf den Clay. Je weicher der Clay, desto schneller. Um sie zu verhindern kann man mit Latexhandschuhen oder Vinylhandschuhen arbeiten. Oder man versucht sie vor dem Härten noch zu verstreichen bzw. muss sie nach dem Härten wegschleifen. Nach oben Fingerprints (dt. Fingerabdrücke) Nach oben Finish Damit ist die letzte Behandlung eines Clay-Werkstückes gemeint, i.d.R. das Lackieren, Glasieren oder das Schleifen und Polieren. Nach oben
Fiorato Ursprünglich bezeichnet man damit Glasperlen, auf die dreidimensionale Muster (Blumen, Ornamente…) mit geschmolzenem Glas „gemalt“ werden. Kann mit eingefärbtem flüssigem Clay oder farbigem flüssigem Clay imitiert werden. Siehe: http://www.sculpey.com/Projects/projects_FioratoPendant.htm Nach oben Flag, Tile (dt. Fliese) Nach oben Flecto Varathane (siehe Lack) Eine amerikanische Holzbodenversiegelung, die mittlerweile nur noch Varathane heißt. Ist als Lack erprobt für Clay. Gibt es in glänzend, halbglänzend und matt. http://www.rustoleum.com/CBGBrand.asp?bid=12 Nach oben Flexible Klinge (engl. Flexible Blade) Diese Klinge ist sehr dünn und sehr biegsam. Damit kann man schön geschwungene Kanten und sehr dünne Cane-Scheiben schneiden. Für die Mokume Gane-Technik und Ghost Image ist sie unerlässlich. Nach oben Flexibler Clay z.B. Sculpey SuperFlex Bake&Bend von Polyform. Bleibt nach dem Härten beweglich. Man kann damit z.B. Stränge mit dem Extruder herstellen und diese dann zu Ringen formen, zu Zöpfen flechten, verhäkeln… Auch für Abdruckformen gut geeignet. Lässt sich auch mit "normalem" festem Clay vermischen, um die Eigenschaften beider Clay-Arten zu kombinieren. Gibt es in mehreren Farben. Nach oben Flexing (dt. biegen, dehnen) Nach oben Fliese (engl. flag, tile) Als Unterlage zum Härten sind glatte Wand- oder Boden-Fliesen gut geeignet. Sie halten die Temperatur in kleinen Backöfen. Man kann direkt darauf arbeiten und muss flache Clay-Werkstücke nicht vor dem Härten noch ablösen, wodurch diese sich verziehen, verformen könnten. Nach oben Flip over (dt. umdrehen) Nach oben Fluoreszierende Farbe (engl. Fluorescent Color) Ein Farbe, die durch Lichtbestrahlung aus sich heraus leuchtet: Leuchtfarbe. Wird beim Clay auch als tagleuchtende bzw. Neon-Farbe bezeichnet. Nach oben Flüssiger Clay Gibt es sowohl farbig (von Sculpey und von Kato das Kato Colored Liquid) als auch farblos ( TLS, Kato liquid, Fimo liquid). Der durchscheinend-farblose flüssige Clay kann mit Farben eingefärbt werden. Er eignet sich um gehärtete Clay-Teile miteinander zu verbinden, um Vertiefungen aufzufüllen, um Papier oder anderes auf dem Clay zu fixieren, als Fugenmasse beim Mosaik, zum Marmorieren, für Image Transfer, Emaille, als Oberflächenversiegelung... Nach oben Flüssige Farben Man kann sie unter den Clay mischen oder nur auf der Oberfläche eines rohen oder gehärteten Stückes Akzente damit setzen. Oder man färbt damit flüssigen Clay oder Klarlack ein. Auch für den Siebdruck und fürs Stempeln geeignet. Es gibt Farben die an der Luft trocknen und Farben, die erst unter Hitzeeinwirkung härten (siehe Heat Set Paint). Man kann Aquarellfarben, farbige Tinten, Ölfarben, Acrylfarben … verwenden. Tests sind zu empfehlen, da sich nicht alle Farben gleichermaßen mit dem Clay oder Lack vertragen. Einige Farben werden nach anfänglich guter Trocknung mit zunehmender Zeit wieder klebrig. Erprobt sind die hitzehärtende Farben „Genesis“, „Bizanthia“, „Alchemy“, die lufttrocknenden Farben „Lumiere“, „Golden-Acrylfaben“ und „Pinata“-Tinten. Neben flüssigen Farben kann man auch pulverförmige Farben oder Lackstifte verwenden. Nach oben Foam (dt. Schaum und Schaumstoff) Nach oben Foil (dt. Folie) Nach oben Folie (engl. Foil) Nach oben Food Processor (dt. Küchenmaschine ) Nach oben Foodsave (dt. lebensmittelecht) Nach oben Football-Perle Eine Perle, die wie ein amerikanischer Football aussieht. Ähnlich einer ovalen Perle, jedoch laufen die Enden spitzer zu. Kann man leicht mit selbstgemachten Perlenrollern formen. Nach oben Foto-Transfer-Folie (engl. Waterslide Decal Transfer Paper) Das sind Folien auf die man Bilder bzw. Fotos aufdruckt oder schon bedruckt kauft. Sie werden mit der Bildseite auf den Clay gelegt und können mit Wasser vom Trägerpapier gelöst werdenwerden, also eine Art Abziehbild. Da die meisten Folien recht stabil sind, sollte man sie vor dem Transfer mit der Schere auf die richtige Größe schneiden, mit der Klinge geht das später nicht mehr gut. Mit ihnen kann man eine einfache Art von Image Transfer machen. Es gibt verschiedene Hersteller und auch Folien für verschiedene Druckertypen, z.B. Lazertran. Beispiel: http://www.polymerclayexpress.com/mar2001.html Nach oben Fuge, Naht (engl. Seam) Fugen, die beim Aneinanderlegen von Clay-Platten oder Cane-Scheiben entstehen, kann man mit den Fingern oder
Werkzeugen (Stricknadel, Falzbein, Löffel...) verstreichen bzw. verrollen. Man kann auch Pergamentpapier auf den Clay legen und dann mit dem Werkzeug arbeiten. Nach oben Fugenmasse (engl. Grout) Wird z.B. beim Mosaik gebraucht und besteht dann aus flüssigem Clay, der mit Farben eingefärbt wurde oder farbigem flüssigen Clay. Nach oben
|