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A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z Safety (dt. Sicherheit) Nach oben
Sättigung (engl. Saturation, Intensity - siehe Farblehre) Nach oben
Saturation (dt. Sättigung - siehe Farblehre) Nach oben
Sanding und Sandpaper (dt. Schleifen und Schleifpapier) Nach oben
Schablone (engl. Stencil - siehe shapelets) Nach oben
Schachbrett-Cane (engl. Checkerboard-Cane) Kann auf zwei Arten erstellt werden: - mit einer quadratischen Cane aus dem Extruder (http://www.polymerclaycentral.com/cyclopedia/checkerboard_jan.html) - aus einer zweifarbigen Streifen-Cane, deren oberste und unterste Platte jeweils andersfarbig ist. Von dieser schneidet man vertikal Scheiben ab, in gleicher Dicke wie die Platten, damit auch die Streifen dick sind. Die Scheiben bleiben zunächst an ihrem Platz. Nun wird jede zweite Scheibe so gedreht, dass die vorher unten liegende Farbe oben liegt. Dieses Paket von Scheiben wird nun mit einem Acrylstab oder einer Walze wieder zu einer Cane zusammen gedrückt. Das Ergebnis ist in jedem Fall eine Cane, deren Ober- und Unterseite sowie Vorder- und Rückseite gestreift sind, deren Seiten jedoch wie ein Schachbrett gemustert sind. Obwohl nicht in Rollenform spricht man trotzdem von einer Cane. Gehört zu den Grundformen der Cane-Herstellung. Nach oben
Schale (engl. Bowl) Nach oben
Scheiben (engl. Slices) Nach oben
Schildpatt, Schildkrötenpanzer (engl. Tortoise Shell) Hierzu werden bunte, klein geschnittene Clay-Reste zu einer Rolle geformt und mit einer unifarbenen Platte ummantelt. Nun reduziert man und flacht die Cane längs ab. Anschließend schneidet man die Cane in 7 Teile die man folgendermaßen stapelt: ein Teil liegt auf seiner breiten Seite auf der Arbeitsfläche, darauf legt man 2 Teile mit den schmalen Seiten, darauf wieder ein Teil mit der breiten Seite, wieder 2 Teile mit den schmalen Seiten und zum Abschluss noch einmal ein Teil mit der breiten Seite. Jetzt wird wieder reduziert und die Cane wird dreieckig geformt. In mehrere Teile geschnitten und nebeneinander gesetzt ergibt es eine eckige oder runde Cane, deren Muster wie Schildpatt aussieht. Ähnlich wie bei diesem Projekt, wo die Canes nur anders arrangiert und nicht reduziert wurden:
http://www.hgtv.com/crafting/mini-address-book/index.html Nach oben
Schleifaufsatz Für einige Schleifgeräte kann man eigene Schleifaufsätze aus zugeschnittenen Schleifpapierbögen und aufgeklebtem Klettband machen. Der zum Befestigen des Klettbandes benötigte Kleber bzw. das Klebeband muss hitzebeständig sein, da beim Schleifen Hitze entsteht, die die Wirksamkeit mancher Kleber beeinträchtigt. Ob die Geräte rotieren oder schwingen spielt keine Rolle.
http://desiredcreations.com/howTo_TLBDMouse.htm Nach oben
Schleifen bzw. Schmirgeln (engl. sanding) Um Unebenheiten und Fingerabdrücke von dem gehärteten Clay zu entfernen muss man das Werkstück schleifen. Dazu benutzt man nacheinander Nass/Trocken-Schleifpapier der Körnungen ca. 400, 600, 800 und 1000 ( CAMI-Standard) und wenn möglich noch höher. Geschliffen wird mit etwas Wasser und einem Tropfen Spülmittel, so verhindert man, dass der Schleifstaub herumwirbelt und eingeatmet wird und sich das Schleifpapier damit zu schnell zusetzt. Nach jedem Schleifvorgang mit einer Körnung sollte das Stück abgewaschen werden um eventuell abgelöste Schleifkörner zu entfernen, erst dann geht man zur nächst feineren Körnung über. Nach dem Schleifen kann man dann polieren und ggf. noch lackieren oder glasieren. Nach oben
Schleifpapier (engl. Sandpaper) Clay sollte mit Nass/Trocken-Schleifpapier geschliffen werden. Es gibt unterschiedliche Schleifpapier-Standards, den europäischen
FEPA-Standard, der auf dem Schleifpapier an dem „P“ vor der Zahl zu erkennen ist (z.B. P600) und den amerikanischen
CAMI-Standard, ohne Buchstaben vor der Körnungsangabe (z.B. 400). Leider bezeichnen die Zahlen beider Standards nicht das Gleiche. CAMI 600 entspricht etwa einem FEPA P1200. Deshalb sollte man die beiden nicht miteinander mischen, man schleift sonst ungewollt wieder mit gröberem Papier und muss von vorne beginnen. Daneben gibt es auch sogenannte Micro-Mesh-Schleifpapier mit wieder einer eigenen Größenangabe. Die eindeutige Bezeichnung der Größe der Schleifteilchen in Micron (µ) ist leider auf den Schleifpapieren nicht angegeben (1 µ = 0,001mm). Hier eine kleine Gegenüberstellung:
| FEPA | CAMI | Micro-Mesh | µ | | P600 | 400 | | ~26 | | P800 | 500 | 1500 | ~22 | | P1200 | 600 | 1800 | ~15 | | P1500 | 800 | 2400 | ~12 | | P2000 | 1000 | 3200 | ~10 | | P4000 | 1200 | 8000 | ~5 | | | 1500 | 12000 | ~3 | | | 2000 | | ~1 | siehe auch http://www.onlineindustrialsupply.com/frasqu.html oder http://www.feinewerkzeuge.de/G10019.htm
http://www.metalclayuk.co.uk/asp/MicronsGrits.asp Nach oben
Schmuck (amerik. Jewelry, brit. Jewellery) Nach oben
Schmucksteine (engl. Gemstone [echt], Rhinestone [unecht]) Oberbegriff für Edelsteine und Steine, die früher als Halbedelsteine bezeichnet wurden. Nach oben
Schneiden (engl. cutting)
Clay lässt sich sowohl in rohem als auch in gehärtetem Zustand (wenn das Werkstück nicht zu dick ist) schneiden. Am besten mit speziellen Klingen oder einem Skalpell. Aber auch Scheren oder Locher eignen sich. Nach oben
Schnitzen (engl. carving) Ursprünglich eine Holzbearbeitungstechnik, die auch leicht bei gehärtetem oder auch rohem Clay eingesetzt werden kann. Dazu eignen sich u.a. Linol(eum)-Schnitzmesser. Die entstandenen Vertiefungen können auch wieder aufgefüllt ( backfilling) werden. Nach oben
Schnur, Seil, Kordel (engl. Cord) Nach oben
Schrumpfen (engl. skrink) Durch das Härten schrumpft der Clay ganz minimal, je nach Clay-Sorte etwas unterschiedlich, um vielleicht 1 Prozent. Meistens bemerkt man es nicht, wenn man aber z.B. einen Armreif über einem Glas härtet, ist dieser nach dem Härten und Auskühlen nur schwer von dem Glas abzulösen. Und einmal abgelöst, ist er nicht mehr ohne Gewalt und die Gefahr des Reißens auf das Glas zurück zu bekommen. Auch Dekor-Platten sind nach dem Härten etwas kleiner als das Objekt, das sie dekorieren sollen. Entweder nimmt man den Rand in Kauf oder man erstellt sie von Anfang an etwas größer um sie nachher eventuell noch auf die richtige Größe
zurechtzuschneiden. Nach oben Scrap Clay (dt. Reste-Clay) Nach oben
Scraper (dt. Abstreifer) Sind Bauteile in der Nudelmaschine, die unter den Walzen befestigt sind, und dazu dienen, den Clay von der Walze zu lösen.
http://www.desiredcreations.com/images/HowToPics/PastaMachines/2ndStageCleaning/pmRollersNblades.gif Unter diese Scraper setzt sich mit der Zeit Clay, der sich mehr oder weniger ständig in kleinen Stücken löst, und auf den zu erstellenden Platten absetzt. Besonders auffällig und unangenehm ist das, wenn man hellen Clay verarbeiten möchte. Ist sehr viel harter Clay angesammelt, so verformen die Scraper mit der Zeit und die Clayplatten werden nicht mehr richtig von den Walzen gelöst. Um den Clay unter den Scrapern zu entfernen muss man die Nudelmaschine auseinandernehmen und darauf achten, die Scraper beim Abkratzen bzw. Reinigennicht zu verbiegen.
http://www.polymerclaycentral.com/poleigh/images/pmach_13.jpg Siehe Nudelmaschine reinigen. Nach oben Scrimshaw So nennt man die ursprünglich von Walfängern erstellten Objekte, bei denen Motive in Wahlknochen oder Wahlzähne eingestochen und dann geritzt werden. Anschließend werden mit einer Mischung aus Öl und Ruß oder Kohle die Vertiefungen eingefärbt und dadurch hervorgehoben. http://www.polymerclaycentral.com/scrimshaw.html Mit Clay und z.B. Acrylfarbe kann Scrimshaw nachgebildet werde. Nach oben
Sculpey III Älteste amerikanische Clay-Sorte der Firma Polyform (wie auch Premo). Sehr weich, daher nicht so gut zum Herstellen von Canes geeignet. Gibt es auch als flüssige Variante (siehe TLS). Nicht zu verwechseln mit dem, auch aus dem Hause Polyform stammenden, nicht weiter produzierten Studio by Sculpey. Nach oben Sculpey Glow in the Dark Nachtleuchtender Clay der Firma Polyform in grün, orange und blau. Nach oben Sculpey Superflex Bake&Bend Flexibler Clay der Firma Polyform in beige, schwarz, blau, grün, orange, rot, weiß und gelb. Nach oben Sculpey Ultralight Ultraleichter Clay der Firma Polyform in weiß. Ofenhärtend. Nach oben Sculpting und Sculpture (dt. formen, bildhauern und Plastik, Skulptur) Nach oben
Sealer (dt. Abdichter) Gemeint ist hiermit meist ein Lack oder eine Glasur, die ein Clay-Werkstück z.B. vor Schmutz schützt. Nach oben
Seams (dt. Nähte, Fugen) Nach oben
Seil, Schnur, Kordel (engl. Cord) Nach oben
Sekundenkleber (engl. Superglue) Cyan(o)acrylat-Kleber wie z.B. Pattex Blitzkleber Gel. Klebt z.B. Broschennadeln an Clay oder gehärtete Clay-Stücke aneinander. Härtet klar aus. Ist nicht geeignet für längere Härtungszeiten bei höheren Temperaturen. Das o.g. Pattex Blitzkleber Gel hält die üblichen 30 Minuten bei 130° C jedoch aus. Bei Anwendungen von Klebern mit Pardo ist es ratsam die Klebestelle vorher mit Alkohol zu reinigen. Nach oben
Seminole-Muster (siehe Bargello) Nach oben Senkrecht (engl. perpendicular) Nach oben Sewing (dt. nähen) Nach oben
Sgrafitto Ital. „sgraffiare“ = kratzen. Bezeichnet ursprünglich einen Kratzputz, bei dem auf einen meist dunklen Grund eine helle Schicht Putz aufgetragen wird. Diese wird vor dem vollständigen Trocknen stellenweise weggekratzt. In der Keramikerzeugung wird diese Technik oft als Sgraffiato bezeichnet. Kinder benutzen diese Technik gerne mit Wachsmalstiften. Man kann diese Technik mit rohem Clay nachbilden. Nach oben Shade (dt Schatten, Farbtiefe - in der Farblehre die dunkleren Töne einer Farbe) Nach oben Shape (dt. Form, Gestalt) Nach oben Shapelets Schablonen, die man auf den Clay legt und daran mit einem Cutter-Messer oder Skalpell entlang schneidet, um ein Clay-Stück in einer vorgegebenen Form zu erhalten. http://www.sculpey.com/Projects/projects_Shapelets.htm Kann man auch selbst machen, z.B. aus stabiler Pappe oder noch besser aus einem druchsichtigen Kunststoff, wie z.B. Laminierfolie. Man kann sowohl positive als auch negative Schablonen benutzen. Nach oben Shaved wave (siehe Hidden Magic) Nach oben
Sheet (dt. Platte) Nach oben Shell (dt. Muschel) Nach oben Shipping (dt. Versand) Nach oben
Sicherheit (engl. Safety) Beim Umgang mit Clay sollte man ein paar Dinge beachten, um eine Gefährdung der Gesundheit zu vermeiden: Der Clay sollte nicht verzehrt werden und weder roh noch gehärtet in direkten Kontakt mit Lebensmitteln kommen, da die enthaltenen Weichmacher gesundheitsschädlich sind. Man sollte deshalb auch während der Arbeit mit Clay nicht essen. Die Härtungstemperatur sollte nicht überschritten werden, da ab 180°C giftige Dämpfe entstehen können. Beim Härten sollte man auf gute Belüftung achten. Da sich Stoffe aus dem Clay mit der Zeit an den Wänden des Backofens absetzen, sollte man den Backofen regelmäßig reinigen. Ein kleiner Backofen, eigens für Clay, ist deshalb bei regelmäßiger Arbeit mit Clay zu empfehlen und spart Energie. Clay sollte nie zusammen mit Lebensmitteln gebacken werden.
Werkzeuge (Messer, Nudelmaschine, Küchenmaschine...), die für Clay benutzt werden, sollten man nicht auch weiterhin für Lebensmittel benutzen. Roher Clay verträgt sich nicht mit anderen Kunststoffen, die enthaltenen Weichmacher, lösen viele andere Kunststoffe an. Deshalb sind bei der Aufbewahrung Metall- oder Glas-Behälter zu empfehlen oder man testet es mit Reste-Clay. Nach oben
Siebdruck (engl. Silkscreen) Hierbei wird Farbe auf eine Schablone (Drucksieb) aufgebracht, die auf Stoff oder einem anderen Material liegt. Durch die Aussparungen in der Schablone kommt die Farbe auf das darunter liegende Material. Beispiel:
http://www.panenka.de/shop/faerbebilder/siebdruck_stoff.381x229.jpg Mit Stencil-Schablonen, PhotoEZ oder auch selbstgemachten Schablonen kann man das auch beim Clay anwenden. Nach oben Silber Clay (engl. Silver Clay) Eine Clay-Variante, aus 99% echten Silber-Partikeln und einer Trägermasse, die beim Brennen verbrennt und es bleibt reines Silber über. Gebrannt wird je nach Marke bei ca. 650°C. Es gibt zwei bekannte Marken: Art Clay und PMC (Precious Metal Clay). Silber Clay gibt es als Clay, als dünnflüssige Paste, als "Papier" und in einer Spritze. Auch eine Gold-Clay-Variante und eine Kupfer-Clay-Variante gibt es. Nach oben
Silkscreen (dt. Siebdruck) Nach oben
Skinner-Blend Eine Clay-Platte, bei der zwei oder mehr Farben kontinuierlich in einem Farbverlauf ineinander übergehen. Von Judith Skinner entwickelt. In der Grundform werden zwei gleich große, dreieckige Platten zu einem Rechteck aneinandergelegt. Nun faltet man die Platte vom unteren Rand her nach oben mittig zusammen und gibt sie mit der Falte zuerst (damit keine Luftblasen eingeschlossen werden) durch die Nudelmaschine. Diesen Vorgang wiederholt man ca. 20 Mal. Dabei immer in die gleiche Richtung falten, Farbe auf Farbe (color to color). Nun hat man eine Platte, bei der die Farbe der rechten Seite langsam nach links hin immer weniger wird und dafür im gleichen Maße die Farbe der linken Seite immer dominierender wird. Also z. B. von Rot über viele Rosa-Abstufungen nach Weiß.
http://polymerclaycentral.com/poleigh/skinner.html. Eine Variante ist die Rainbow-Skinner-Blend, bei der mehrere Dreiecke nebeneinander (in den Regenbogenfarben) benutzt werden.
http://www.prairiecraft.com/pdf/skinnerblend/skinnerblend.pdf. Die fertige Skinner-Blend kann nun zu einer Skinner-Blend-Cane aufgerollt werden, oder man stapelt sie in der Akkordeon-Faltung, wodurch man einen Stapel erhält, der von unten nach oben den Farbverlauf zeigt. Nach oben Skinner-Blend-Cane Eine Skinner-Blend, die man von einem Farbende zum anderen Farbende aufrollt. Meist wird sie vorher schmal gefaltet und so lange durch die Nudelmaschine gedreht, bis sie hauchdünn und sehr lang geworden ist. So ist gewährleistet, dass die fertige Skinner-Blend-Cane einen möglichst kontinuierlichen Farbverlauf hat. http://www.pbase.com/joanie/cane_blend Mit einer andersfarbigen Ummantelung hat man eine Bull's-Eye-Cane. Nach oben Slab (dt. Platte, Fliese) Nach oben Slice und slicing (dt. Scheibe und Scheiben schneiden) Nach oben
Soft-on-Soft-Mosaic Eine Technik, bei der sehr kleine Stücke rohen Clays auf eine Platte rohen Clays zu Mosaiken gelegt werden. Hierbei wird i.d.R. keine Fugenmasse benötigt. Oft als Micro-Mosaic bezeichnet.
http://www.skn.ac.th/skl/skn422/poly/sof.htm Nach oben Sparschäler (siehe Gemüseschäler) Nach oben Spice (dt. Gewürze) Nach oben
Spitze (engl. Lace) Echte Spitze kann benutzt werden um Clay zu texturieren.
http://www.skn.ac.th/skl/skn422/poly/e1.htm Eine weitere Möglichkeit ist es, mit Clay-Platten Spitze nachzubilden oder eine Lace-Cane zu erstellen.
http://www.skn.ac.th/skl/skn422/poly/e2.htm Nach oben Spliced Cane (dt. Zacken-Cane) Nach oben Sponge (dt. Schwamm) Nach oben Square (dt. Quadrat bzw. quadratisch) Nach oben Squeezing (dt. drücken, quetschen, pressen) Nach oben Squish (dt. quetschen) Nach oben Stack und stacking (dt. Stapel und stapeln) Nach oben
Stained Glass (dt. Glasmalerei) Nach oben
Stained Glass-Cane Eine Cane, bei der verschiedene unifarbene oder Bull's-Eye-Canes zu Mustern zusammengesetzt werden, die an Glasmalerei erinnern. Nach oben
Stärkemehl (amerik. Cornstarch) Ein Trennmittel, das sich nach dem Härten vom Werkstück abbürsten lässt. Es kann aufgepinselt oder mit einem Stoffbeutel aufgetupft bzw. eingepudert werden. Man kann auch das Werkstück damit abreiben um Fingerabdrücke zu beseitigen und einen schöne matte und glatte Oberfläche zu erhalten. Nach oben
Stamp/Stamping (dt. stempeln) Nach oben
Staub (engl. dust) Man sollte möglichst verhindern, dass Staub sich auf rohem Clay absetzt, da er sich nur sehr schlecht vom Clay entfernen lässt.
Babyfeuchttücher oder Babyöltücher oder ein in Alkohol getränktes Tuch können beim Reinigen helfen. Nach oben
Stempeln (engl. stamping) Man kann sowohl rohen als auch gehärteten Clay gut stempeln. Dazu wird der Stempel entweder mit Stempelfarbe (Achtung nicht alle Stempelfarben vertragen sich mit Clay) oder mit pulverförmigen Farben (z. B. Pearl-EX oder Perfect Pearls) eingefärbt und auf den Clay gedrückt. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein Trennmittel auf den Stempel aufzutragen und den Stempel dann ohne weitere Farbe in den rohen Clay zu drücken. Die Vertiefung im Clay kann dann wiederum so belassen oder eingefärbt werden (z.B. mit Acrylfarben, pulverförmige Farben,
flüssigem Clay etc.) oder aufgefüllt werden ( Backfilling). Die Stempel nach Gebrauch reinigen, da die Weichmacher im Clay auf die Dauer die Stempelgummis angreifen können. http://www.sculpey.com/Projects/projects_StampedHeartPendant.htm Nach oben Stempel reinigen (engl. cleaning Stamps) Nach Kontakt der Stempel mit rohem Clay muss der Stempel gereinigt werden, da die Weichmacher die Stempelgummis angreifen. Auch Armor All, Öle und einige Stempelfarben greifen die Stempelgummis an. Um Stempel zwischendurch kurz zu reinigen z.B. zwischen zwei Stempelfarben, kann man sie mit einem feuchten Tuch oder Schwamm abwischen. Bevor man die Stempel weglegt sollte man sie jedoch gründlich reinigen, entweder mit einem Stempelreiniger oder mit einer selbst gemachten Mischung aus Glyzerin (aus der Apotheke) und Wasser. Einige alkoholbasierende Stempelfarben können nur mit einem alkoholhaltigen Reiniger gelöst werden und permanente Stempelfarben benötigen einen speziellen Reiniger. Nach oben Stencil (dt. Schablone - siehe shapelets) Nach oben
Stitching (dt. sticken) Nach oben
Stifte (engl. Pens) Man kann Bleistifte oder auch Kugelschreiber mit Clay ummanteln. Bei den Bleistiften wird eine sehr dünne Clay-Schicht genommen, die dann beim Anspitzen jeweils mit weggeschnitten wird. Bei den Kugelschreibern entfernt man die Mine und ummantelt nur die Hülle. Nach dem Härten wird die Mine und evtl. der Klipp wieder eingesetzt. Es eignen sich nicht alle Kugelschreiber mit Kunststoffhüllen (sie schmelzen sonst) erprobt sind: BIC round stic, BIC softfeel click, Papermate Flexgrip Ultra sowie Kugelschreiber mit Hüllen aus Metall, Holz oder Papier.
http://origin-www.hgtv.com/cr-clay-techniques/polymer-clay-pen/index.html Nach oben
Storage (dt. Aufbewahrung) Nach oben
Streifen-Cane (engl. Striped Cane) Es werden zwei oder mehr Platten, in unterschiedlichen Farben oder Farbverläufen (siehe Skinner-Blend) aufeinander gelegt. Durch das Halbieren des Platten-Stapels und erneutes aufeinander Legen der beiden Hälften verdoppelt man die Streifenzahl. Das kann beliebig oft wiederholt werden. Obwohl nicht in Rollenform spricht man trotzdem von einer Cane. Gehört zu den Grundformen der Cane-Herstellung. http://www.polymerclaycentral.com/cyclopedia/stripedcane_mia.html Nimmt man nur zwei Farben, kann daraus eine Schachbrett-Cane gemacht werden. Nach oben Stringing (dt. auffädeln) Nach oben Studio by Sculpey Jüngste amerikanische Clay-Sorte der Firma Polyform (wie auch Premo und Sculpey) in 34 Farben. Nach oben Styrofoam eine in Amerika verbreitet Styropor-Art, aber hitzebeständiger als unser Styropor und damit als Armatur nutzbar. Nach oben
Superglue (dt. Sekundenkleber) Nach oben
Sutton Slice Eine Technik von Pete Sutton, bei der im ersten Schritt die Vertiefungen von Stempelmatten mit Clay in einer Farbe ausgefüllt werden. Danach wird der überstehende Clay mit einer Klinge abgehobelt/abgeschabt. Im zweiten Schritt wird eine andersfarbige Clay-Platte auf die Stempelmatte gelegt und mit leichtem Druck zuerst mit den Fingern angedrückt und dann einmal mit dem Acrylstab darüber gerollt. Nun wird der Clay vorsichtig aus der Stempelmatte gelöst. Man kann auch den Clay auf der Stempelplatte härten. Das Ergebnis ist eine Clay-Platte bei der das Stempelmotiv in einer anderen Farbe reliefartigen erscheint, eine Zweifarben-Texturierung.
http://www.hgtv.com/hgtv/cr_clay_other/article/0,1789,HGTV_3239_2932966,00.html Nach oben
Swap (dt. tauschen) Ein Clay-Swap ist ein Tausch von Clay-Werkstücken innerhalb einer Gruppe. Ein Mitglied übernimmt die Abwicklung des Swaps, es ist der Swap-Meister. Der Swap-Meister bestimmt die Regeln, d.h. zu welchem Thema, welche Clay-Menge, wie viel Teile, welche Größe, welche Farbe, welche Technik etc. die zu tauschenden Werkstücke haben sollen. Interessierte Mitglieder melden sich bei ihm an. Zu einem vorher festgesetzten Termin müssen die Swap-Teile an den Swap-Meister geschickt werden, wobei das Rückporto mitgeschickt oder überwiesen wird. Der Swap-Meister tauscht die Teile dann untereinander aus, so dass jeder Teilnehmer die gleiche Anzahl Teile anderer Teilnehmern zurück erhält. Nun schickt der Swap-Meister alles an die Teilnehmer zurück. Ein Swap kann mit nur jeweils einem Teil pro Teilnehmer aber auch jeder anderen Anzahl gemacht werden. Es können allgemeine Themen "Sommer" oder auch gezielte Themen "Japan-Stil, Ohrringe, Mokume Gane-Technik, Rot und schwarz...." festgelegt werden. Swaps sind wunderbare Gelegenheiten Werkstücke anderer Gruppen-Mitglieder ohne große Kosten zu erhalten und so sich inspirieren zu lassen und zu lernen. Nach oben Swirled Lentils (Tornado-Perlen) Engl. "swirl" = Wirbel, Strudel. Eine gemusterte Perle wird zur Bicone-Perle gerollt. Durch die Drehung verzieht sich langsam das Muster zu einer Spirale. Man dreht solange bis man mit dem neu entstehenden Muster zufrieden ist. Bei einer durchsichtigen Glas- oder Acrylglasscheibe sieht man das während des Drehens durch die Scheibe. Bei vielen KünstlerInnen sind die Ober- und die Unterseite unterschiedlich stark ge“swirlt“. Achtung immer in eine Richtung drehen, sonst dreht sich das Muster wieder raus. Wenn man die Perle umdreht muss man darauf achten nun in die entgegengesetzte Richtung zu drehen. Dreht man im Uhrzeigersinn so entwickelt sich die Spirale entgegen dem Uhrzeigersinn. Nun wird die Perle von Spitze zu Spitze leicht zusammengedrückt (zwischen den Fingern oder den Scheiben, die man zum Drehen benutzt hat), es entsteht eine Linse. Beispiele: http://www.desiredcreations.com/howTo_CALentilSwirl.htm und
http://www.rubarbdesertdesigns.com/swirltute.html Nach oben
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